Heimathof-Geschichte

Am Anfang gab es nur Kuh- und Schweinestall plus Scheune. Für uns war das pure Inspiration. Daraus erwuchs unsere Vision vom Heimathof mit Hofladen, modernen Multifunktionsräumen für Seminare und Kurse, sowie rustikaler Event-Scheune zum Feiern und für coole kleine Konzerte und Gigs.

Die Heimathof-Geschichte reicht bis Anfang des 20. Jahrhunderts zurück

 

Zeitleiste: 19031955201120162017 – 201820192020

1903 – Aussiedlerhof

Auf dem 3000qm großen Gelände des heutigen Heimathof war bis 1903 ein Aussiedlerhof. Die Fläche, die heute eine Garage ist, war damals mit drei Wohnhäusern bebaut. Zu seiner Vorgeschichte haben wir leider noch nicht allzuviel in Erfahrung gebracht, liefern das aber nach, sobald wir mehr wissen.

1955 – Bauernhof

Aus dem Jahr 1955 existieren Pläne von Josef Eckert, der unter der Bauleitung von E. Wamser das Wohnhaus, die Stallungen und eine Knechtstube hat bauen lassen. Seine Tochter lebte bis 2011 im Wohnhaus.
In der Knechtstube haben zwischendurch Knechte der Bauernfamilie und Kriegsflüchtliche gewohnt. Eine Frau belebte zum Schluss die 2-Zimmer Knechtstube bis zu ihrem Tod.

2011 – Umbau

Die Heimathof-Geschichte geht im Jahr 2011 mit der Familie Berberich weiter. Sie hat das Anwesen gekauft und das Wohnhaus komplett saniert. Es wurde neu gedämmt, das Dach neu gedeckt, eine Solaranlage installiert und von ihnen renoviert. Sie bewohnten das Wohnhaus zuerst selbst und bauten die Scheune für die Pferdehaltung um.

2016 – Der Heimathof entsteht

Im Sommer 2016 haben wir das Grundstück in Freudenberg-Rauenberg gekauft. Der Grund: Die Scheune. Holger wollte für seine landwirtschaftlichen Geräte mehr überdachten Platz haben.
Aus Kostengründen suchten wir nach einer Idee, den Kauf zu finanzieren und das sind unsere Ideen von damals in Kurzfassung:

  • Scheune für landwirtschaftliche Geräte
  • Hofladen für den Verkauf von Fleisch in den alten Kuhstall
  • Madeleine's Eltern ziehen in das Wohnhaus und nutzen auch die Garage
  • Waltraud nimmt die Knechtstube als neuen Praxisraum

Fazit zu teuer!

Konsequenz: Wir versuchen LEADER zu beantragen, um den Umbau zu finanzieren. LEADER fördert Projekte im ländlichen Raum durch Subventionierung. 

Problem: Ein Gesamtkonzept muss her! Ohne Konzept kein LEADER-Antrag. Für das Regionalentwicklungsprogramm LEADER musste ein Gesamtkonzept her.

LEADER

ist ein Regionalentwicklungsprogramm. Der Name steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l Économie Rurale“. Es werden regionale Projekte durch Zuschüsse von Land und EU unterstützt.

 

Einleitend zu unseren drei Hauptpfeilern Hofladen, Veranstaltungen, Vermietungen beschrieben wir damals folgendes Ziel:
„Zunächst werden die Stallungen inkl. Knechtstube grundlegend saniert und umgebaut. So wird im Erdgeschoss ein kleiner Hofladen entstehen, in welchem wir neben regionalen auch eigene Produkte anbieten. Außerdem arbeiten wir bereits jetzt an unserer Eigenmarke „HEIMArT“. Es werden kleine Alltagshelfer sowie Geschenkideen entstehen, die im Hofladen erworben werden können. Im Obergeschoss entsteht ein 50 qm großer Seminarraum mit Teeküche. Dort werden wir in Kooperation mit anderen Unternehmen Seminare, Kurse und Workshops anbieten. Der Raum wird ab der Eröffnung im Sommer 2018 auch zur Miete für private sowie geschäftliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Wir wollen mit dem Wort „unser“ zum Ausdruck bringen, dass es unser Projekt ist, aber auch persönlich für Alle steht. Die Produkte, die angeboten werden, sind aus der Region, was wir mit dem Begriff „Heimat“ verdeutlichen möchten. Die „Art“ / also die „Kunst“ seine Heimat und sein Leben zu gestalten, soll auf dem Hof im Zentrum stehen. Alles, was im Hofladen und in den Räumlichkeiten angeboten wird, ist für die „persönliche Zufriedenheit“ der einzelnen Kunden.“

Die drei Haupftpfeiler des Heimathofes sollten werden:

Der Hofladen
In unserem Hofladen werden sowohl eigene Produkte, wie auch Produkte von Händlern aus der Umgebung angeboten. Wir verkaufen hier Lebensmittel, wie zum Beispiel Galloway-Rindfleisch, Nüsse und Weine. Auch unsere HEIMArtT Produkte werden  im Hofladen angeboten. 
Der Seminarraum für Vermietung
Über dem Hofladen findet unser Seminarraum mit Teeküche seinen Platz. Hier werden folgende Angebote gemacht:
  • Kurse, wie z.B. Yoga
  • Workshops
  • Aus- & Weiterbildungen
  • Vorträge

Außerdem kann der Raum von Familien und Firmen für Feiern und Seminare gemietet werden.

Veranstaltungen
Wir wollen verschiedene Events und Feste anbieten, einige Ideen bieten sich auch für eine Kooperation mit dem Tourismusverband an. Ein Schlachtfest mit Kesselfleisch im Februar, ein Hoffest zur Erntezeit, der Tag der offenen Gartentür im Juni und ein Weihnachtsmarkt vor der Adventszeit, zu dem verschiedene Vereine etwas beitragen können.

2017 – Der Heimathof wird gebaut

In diesem Jahr haben wir das Wohnhaus und die Garage komplett neu renoviert. Zwei Fünftel der Scheune wurden abgerissen, da die Bausubstanz leider nicht mehr gut war und die übrigen drei Fünftel haben eine neue Bodenplatte erhalten.
Nach der Antragstellung im Dezember 2016 durften wir im Sommer 2017 endlich offiziell mit dem Abriss der Stallungen beginnen.
Vor dem Wintereinbruch konnten wir noch die neue Bodenplatte gießen.

2018 – Die Eröffnung des Heimathofes – Fokus: Hofladen

Von Januar bis Mai waren die Maurer ebenso fleißig, wie wir. Wir entkernten den kompletten Kuhstall und gaben ihm ein neues Fundament. Die Maurer stellten den Seminarraum. Im Juni war es endlich soweit und die Firma, die den Rest des neuen Gebäudes gebaut hat, schlug auf. Im Juli war Richtfest und von da an gab es kein Halten mehr. Von Juli bis Oktober – also in weniger als 4 Monaten – packten wir den gesamten Innenausbau. Den August verbrachten wir bei 40 Grad nicht im Schatten, sondern unter’m Dach und schraubten Regipsplatten an den ca. 6 m hohen Raum, den wir Kornlager tauften.  Nach ca. 1000 Arbeitsstunden von Holger, unzähligen Helferstunden von Eugen, Siegbert, Tina, Madeleine und vielen fleißigen Helfern haben wir am 7. November 2018 den Heimathof unter seinem ersten Namen „Unser HEIMArTHOF“ eröffnet.
Der Fokus lag nun erst einmal auf dem Hofladen. Ziel war diesen stabil mit Leben zu füllen und mit den Kunden in Kontakt zu kommen.
früheres Logo Unser HEIMArtHOF

2019 – Dem Herzensprojekt „Heimathof“ wird Leben eingehaucht – Fokus: Veranstaltungen und Scheune

So nimmt die Heimathof-Geschichte ihren Lauf…
Der Hofladen hat dreimal die Woche geöffnet und es vernetzen sich viele Leute und erfahren altbekannte und neue Kontakt in den vielen Events, die sich etabliert haben. Kleine „Wohnzimmerkonzerte“ im Kornlager oder der Scheune, gemütliche Frühstücksangebote zu Tagen wie beispielsweise Muttertag oder Ostern, das Wandercafé an jedem letzten Sonntag im Monat, usw.
Auch private Feiern von Taufe über Geburtstage bis hin zum Leichenschmaus haben schon die Erinnerungen vieler Menschen geprägt.
So kann man sagen, dass wir im Jahr 2019 das „Kornlager“ als Raum für Kurse, Vermietung und Veranstaltungen im Fokus hatten. Hier wurden weitere Anschaffungen getätigt und Bestrebungen angestellt diesen wunderschönen Raum mit Ausblick zu beleben.
Ein weiterer Fokus lag gegen Ende des Jahres bereits auf der Scheune. Diese wurde gedanklich bereits weitergebaut und die ein oder andere bauliche Maßnahme wurde bereits getroffen.

2020 – Relaunch für den Heimathof  – Fokus: Scheune und Relaunch

2020 sollte ganz und gar den Ausbau der Veranstaltungsreihen im Fokus haben, ebenso wie die Ansprache von Firmen und Firmenevents. Baulich sollte es in der Scheune voran gehen.
Dann kam Corona und unsere Pläne veränderten sich „etwas“.
Die Scheune wurde – dank Corona und der freigewordenen Zeit aufgrund entfallener Veranstaltungen – ein ganz großes Stück voran gebracht. Sie bekam ein neues Dach, einen neuen Anbau, neue Fachwerkwände und erstrahlt heute in einem nicht mehr wiederzuerkennenden Glanz.
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